Zum Hauptinhalt springen
Zurück zum Blog

Digitales Berichtsheft: kostenlose Vorlage + Prüfliste 2026

LearnSlice Team / / Aktualisiert 2. November 2026

Auszubildende arbeiten am Laptop an digitaler Dokumentation

Ein digitales Berichtsheft ist der elektronisch geführte Ausbildungsnachweis nach § 13 BBiG. Azubis halten darin täglich oder wöchentlich fest, was sie im Betrieb und in der Berufsschule gemacht haben. Der Ausbilder prüft die Einträge und gibt sie digital frei. Erlaubt ist das für alle Ausbildungsverträge ab dem 1. Oktober 2017. Ohne vollständigen Nachweis gibt es keine Zulassung zur Abschlussprüfung.

Was verlangt § 13 BBiG vom Berichtsheft?

Das Berufsbildungsgesetz verpflichtet Azubis, einen schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis zu führen (§ 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG). Die elektronische Form gilt für alle Verträge ab dem 1. Oktober 2017 (§ 103 Abs. 3 BBiG). Welche Form gilt, steht im Ausbildungsvertrag (§ 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 BBiG). Der Betrieb muss Azubis zum Führen anhalten, die Nachweise regelmäßig durchsehen und sie am Arbeitsplatz schreiben lassen (§ 14 Abs. 2 BBiG).

Die Details beschreibt die Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses vom 1. September 2020. Sie ist keine Rechtsnorm, die Kammern sollen sie aber umsetzen:

  • Rhythmus: täglich oder wöchentlich, stichwortartig, etwa eine DIN-A4-Seite pro Woche, von Azubis selbständig geführt
  • Pflichtangaben: Name, Ausbildungsjahr und Berichtszeitraum auf jeder Tages- oder Wochenübersicht
  • Inhalt: betriebliche Tätigkeiten, Unterweisungen und betrieblicher Unterricht sowie die Themen der Berufsschule, möglichst mit Zeitdauer
  • Freigabe: Ausbilder prüfen mindestens monatlich und bestätigen Richtigkeit und Vollständigkeit, bei digitalen Nachweisen auch elektronisch
  • Minderjährige: Eine gesetzliche Vertretung nimmt in angemessenen Abständen Kenntnis und bestätigt das

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskunft gibt die zuständige Kammer.

Was passiert mit dem digitalen Berichtsheft der IHK?

Das Digitale Berichtsheft der IHK im Serviceportal Bildung wird laut mehreren IHKs zum 31. Dezember 2026 bundesweit eingestellt (IHK Hannover). Danach sind die gespeicherten Nachweise weder abrufbar (IHK für Rheinhessen) noch exportierbar (IHK Limburg). Die Azubis sollen ihre Berichtshefte deshalb rechtzeitig exportieren und lokal speichern (IHK Hannover). Betriebe, die das IHK-Tool genutzt haben, brauchen eine neue Lösung.

Die Abschaltung des IHK-Berichtshefts
  1. 22.09.2025

    Keine neuen Betriebe

    Neue Betriebe werden im Serviceportal Bildung nicht mehr freigeschaltet.

  2. Jetzt bis 31.12.2026

    Sichern und neu wählen

    Azubis exportieren ihre Nachweise als PDF. Betrieb und Azubi vereinbaren die neue Form.

  3. 31.12.2026

    Abschaltung

    Das Digitale Berichtsheft wird laut mehreren IHKs bundesweit eingestellt.

  4. ab 01.01.2027

    Kein Zugriff mehr

    Tool und gespeicherte Daten sind nicht mehr erreichbar. Der Nachweis wird in der neuen Form weitergeführt.

Ausnahme: Die IHK Karlsruhe hat ihr Online-Portal bereits zum 30.06.2026 abgeschaltet. Quellen: IHK Hannover, IHK für Rheinhessen, IHK Karlsruhe. Stand: 2. November 2026.

Von 14 IHKs, deren Seiten wir am 2. November 2026 ausgewertet haben, nennen 13 den 31. Dezember 2026 als letzten Tag. Die IHK Karlsruhe nennt für ihr Online-Portal den 30. Juni 2026. Die Übersicht je IHK, eine Export-Anleitung und eine Checkliste für den Jahreswechsel stehen in unserem Beitrag IHK Berichtsheft Alternative: Was nach dem 31.12.2026 gilt.

Vor Jahresende: offene Einträge freigeben, alle betroffenen Azubis ihre Nachweise als PDF exportieren lassen, eine Kopie im Betrieb ablegen und das neue Berichtsheft mit der Woche nach dem letzten exportierten Eintrag beginnen.

Berichtsheft-Vorlage zum Kopieren

Diese Struktur deckt die Mindestangaben der BIBB-Empfehlung ab und passt in jedes Textprogramm, Wiki oder Berichtsheft-Tool. Legen Sie pro Woche eine Kopie an.

Ausbildungsnachweis (Berichtsheft)

Auszubildende/r: [Name] · Ausbildungsberuf: [Bezeichnung nach Ausbildungsordnung] Ausbildungsjahr: [1 / 2 / 3] · Abteilung / Einsatzort: [Abteilung] Berichtszeitraum: [von] bis [bis] · Laufende Nr.: [Nr.]

1. Betriebliche Tätigkeiten

DatumTätigkeit (in eigenen Worten)AbteilungStunden
[TT.MM.][Was wurde konkret gemacht][Abteilung][h]
[TT.MM.][…][…][h]
[TT.MM.][…][…][h]

2. Unterweisungen und betrieblicher Unterricht

DatumThemaUnterweisende/rStunden
[TT.MM.][Thema der Unterweisung][Name][h]
[TT.MM.][…][…][h]

3. Berufsschule

DatumFach / LernfeldThemaStunden
[TT.MM.][Lernfeld Nr., Bezeichnung][Thema][h]
[TT.MM.][…][…][h]

4. Bezug zum Ausbildungsrahmenplan

In diesem Zeitraum abgedeckte Positionen: [Lfd. Nr. aus dem Rahmenplan]

5. Freigabe

RolleNameDatum
Auszubildende/r[Name][TT.MM.JJJJ]
Ausbilder/in[Name][TT.MM.JJJJ]
Gesetzliche Vertretung (bei Minderjährigen)[Name][TT.MM.JJJJ]

Gesamtstunden im Berichtszeitraum: [Summe]

Welche Möglichkeiten gibt es für ein digitales Berichtsheft?

Es gibt vier Wege: eine Vorlage in Word oder PDF, eine Branchen-App, eine eigenständige Berichtsheft-App oder eine Lernplattform mit Berichtsheft. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Handarbeit Erinnerungen, Freigabe und Export noch machen.

WegWas es istGut fürGrenze
Vorlage in Word oder PDFDie BIBB-Muster oder eine eigene Vorlage, per E-Mail oder Ablage ausgetauschtwenige Azubis, kein BudgetErinnerungen und Freigaben laufen von Hand
Branchen-AppApps von Branchenverbänden, etwa im HandwerkBetriebe, deren Branche eine Lösung anbietetnur für einzelne Berufe
Eigenständige Berichtsheft-AppSoftware nur für den Ausbildungsnachweisviele Azubis, klarer FreigabeprozessLernen und Prüfungsvorbereitung bleiben getrennt
Lernplattform mit BerichtsheftNachweis, Lernstand und Prüfungsvorbereitung an einem OrtBetriebe, die mehr als Dokumentation wollenmehr Einführungsaufwand

Kostenlos starten: Die BIBB-Empfehlung enthält Muster für tägliche und wöchentliche Nachweise, auch mit Bezug zum Ausbildungsrahmenplan. Sie nennt außerdem Branchen-Apps, etwa für das Bäcker-, Dachdecker-, Friseur- und Metallhandwerk, den Garten- und Landschaftsbau und Kfz-Berufe. Fragen Sie zuerst Ihre Kammer, welche Formate sie annimmt.

Für Azubis ist das Berichtsheft immer kostenlos. Nachweishefte, Formblätter und IT-Programme stellt der Betrieb (§ 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG). Azubis müssen also nichts kaufen. Welche Form gilt, erfahren sie im Betrieb.

Prüfliste: Ist die digitale Lösung einsatzbereit?

Diese Punkte sollten erfüllt sein, bevor Sie ein Tool einführen. Besonders wichtig nach der IHK-Abschaltung: Jeder Nachweis muss sich jederzeit vollständig exportieren lassen.

Digitales Berichtsheft: Prüfliste vor der Einführung

Rechtliche Mindestanforderungen (§ 13 BBiG, BIBB-Empfehlung)

  • Die elektronische Form ist im Ausbildungsvertrag festgehalten (§ 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 BBiG)
  • Die zuständige Kammer akzeptiert das digitale Format
  • Einträge entstehen täglich oder wöchentlich, Ausbilder prüfen mindestens monatlich
  • Jeder Nachweis nennt Name, Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und Berichtszeitraum
  • Betrieb und Berufsschule werden getrennt dokumentiert, Unterweisungen eingeschlossen
  • Bei minderjährigen Azubis werden die Erziehungsberechtigten einbezogen
  • Der vollständige Nachweis liegt zur Prüfungsanmeldung vor

Funktionen

  • Der Ausbilder legt den Rhythmus fest, täglich oder wöchentlich
  • Erinnerungen an offene Einträge
  • Digitale Freigabe und Rückgabe zur Überarbeitung
  • Die Freigabe ist mit Name und Datum im Nachweis dokumentiert
  • PDF-Export einzelner Einträge und ganzer Zeiträume
  • Nachweise bleiben bis zur Abschlussprüfung erhalten

Datenschutz und Betrieb

  • Hosting in Deutschland oder der EU
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung liegt vor
  • Rollen trennen Azubis und Ausbildungsverantwortliche
  • Datenexport bei einem Anbieterwechsel möglich

Darf man das Berichtsheft mit KI schreiben?

Nur als Hilfe beim Formulieren eigener Notizen, nicht als Ersatz. Zwei Regeln setzen den Rahmen.

  1. Selbständig geführt, vom Ausbilder bestätigt. Nach der BIBB-Empfehlung führen Azubis den Nachweis selbständig. Ein Text, den eine KI ohne eigene Notizen erfindet, erfüllt das nicht.
  2. Betriebsgeheimnisse bleiben im Betrieb. Azubis sind zur Verschwiegenheit verpflichtet (§ 13 Satz 2 Nr. 6 BBiG). Kundennamen, Preise oder interne Abläufe gehören nicht in einen öffentlichen Chatbot.

Legen Sie im Betrieb fest, ob und welche KI-Werkzeuge erlaubt sind. Worauf Sie bei der Auswahl achten, zeigt unser 7-Punkte-Check zu DSGVO-konformen KI-Tools.

Berichtsheft und Lernplattform verbinden

Am meisten bringt ein digitales Berichtsheft, wenn es dort liegt, wo Azubis auch lernen. Dann sieht der Ausbilder Nachweis und Lernstand an einem Ort. LearnSlice, eine Lernplattform für die Ausbildung aus Düsseldorf, verbindet beides.

Eintragsformular im LearnSlice-Berichtsheft mit Feldern für betriebliche Tätigkeiten, Berufsschulthemen, Gesamtstunden und Abteilung sowie einer Bestätigung, dass der Azubi den Eintrag selbst verfasst hat

So sieht ein Eintrag in LearnSlice aus. Betriebliche Tätigkeiten, Berufsschulthemen, Stunden und Abteilung sind feste Felder. Der Lehrplanbezug zeigt, welche Themen aus dem Lernplan im Zeitraum bearbeitet wurden. Vor dem Einreichen bestätigt der Azubi, dass er den Eintrag selbst verfasst hat. Der Ausbilder legt den Rhythmus fest, zum Beispiel wöchentlich.

So werden Lücken sichtbar, bevor sie zum Problem werden, lange vor der IHK-Prüfung. Wie Lernplan, Berichtsheft und Prüfungsvorbereitung in LearnSlice zusammenspielen, zeigen wir Ihnen in einer 30-Minuten-Demo.

Wie stellt man auf ein digitales Berichtsheft um?

In fünf Schritten:

  1. Ausbildungsvertrag prüfen. Steht dort die elektronische Form? Falls nicht, fragen Sie Ihre Kammer, wie die Änderung festgehalten wird.
  2. Mit einer Pilotgruppe starten. Ein paar Azubis und Ausbilder testen zuerst, dann folgen alle.
  3. Kurz einweisen. Eine Stunde reicht, um Eintragen, Prüfen und Freigeben zu zeigen.
  4. Feste Regeln setzen. Zum Beispiel: Einträge bis Freitagmittag, Freigabe bis Montag.
  5. Nach vier bis sechs Wochen nachfragen. Was läuft, was hakt? Passen Sie den Ablauf an.

Ein digitales Berichtsheft spart Papier, vor allem aber Nacharbeit vor der Prüfungsanmeldung. Wählen Sie eine Lösung, die der BIBB-Empfehlung folgt, sich vollständig exportieren lässt und die Ihre Ausbilder wirklich nutzen.

Quellen

  1. BIBB-Hauptausschuss: Empfehlung für das Führen von Ausbildungsnachweisen vom 1. September 2020 (BAnz AT 02.10.2020 S1), geprüft am 02.11.2026
  2. Gesetze im Internet: § 11 BBiG, geprüft am 02.11.2026
  3. Gesetze im Internet: § 13 BBiG, geprüft am 02.11.2026
  4. Gesetze im Internet: § 14 BBiG, geprüft am 02.11.2026
  5. Gesetze im Internet: § 43 BBiG, geprüft am 02.11.2026
  6. Gesetze im Internet: § 103 BBiG, geprüft am 02.11.2026
  7. Gesetze im Internet: § 36 HwO, geprüft am 02.11.2026
  8. IHK Hannover: Digitales Berichtsheft, geprüft am 02.11.2026
  9. IHK Rheinhessen: Digitales Berichtsheft, geprüft am 02.11.2026
  10. IHK Limburg: Digitales Berichtsheft, geprüft am 02.11.2026
  11. IHK Karlsruhe: Digitales Berichtsheft, geprüft am 02.11.2026

Geschrieben von

L

LearnSlice Team

Häufig gestellte Fragen

Ist ein digitales Berichtsheft rechtlich zulässig?

Ja. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG führen Auszubildende einen schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis. Das gilt für alle Ausbildungsverträge, die ab dem 1. Oktober 2017 geschlossen wurden. Welche Form gilt, steht im Ausbildungsvertrag (§ 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 BBiG). Die inhaltlichen Anforderungen sind auf Papier und digital dieselben.

Wie oft muss das Berichtsheft geführt werden?

Täglich oder wöchentlich, so empfiehlt es der Hauptausschuss des BIBB, mit einem Umfang von etwa einer DIN-A4-Seite pro Woche. Die Ausbilderin oder der Ausbilder prüft die Einträge mindestens monatlich. Wer mehrere Wochen auf einmal nachschreibt, vergisst leicht Einträge. Erinnerungen an offene Einträge helfen dagegen.

Was passiert mit dem digitalen Berichtsheft der IHK?

Laut mehreren IHKs wird das Digitale Berichtsheft im Serviceportal Bildung zum 31. Dezember 2026 bundesweit eingestellt. Ab dem 1. Januar 2027 ist kein Zugriff auf das Tool und die gespeicherten Nachweise mehr möglich, auch kein Export. Azubis müssen ihre Nachweise vorher exportieren. Läuft die Ausbildung weiter, vereinbaren Betrieb und Azubi eine neue Form.

Was passiert, wenn das Berichtsheft unvollständig ist?

Der vorgelegte Ausbildungsnachweis ist nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG eine Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung, im Handwerk entsprechend § 36 Abs. 1 Nr. 2 HwO. Ob und wie Lücken nachgeholt werden können, klärt im Einzelfall die zuständige Kammer. Planen Sie deshalb so, dass der Nachweis spätestens zur Prüfungsanmeldung vollständig vorliegt.

Braucht ein digitales Berichtsheft eine handschriftliche Unterschrift?

Nein. Nach der Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses kann die Bestätigung bei elektronischen Nachweisen auch elektronisch dokumentiert werden, etwa durch eine elektronische Freigabe oder bestätigende E-Mails mit einfacher elektronischer Signatur. Wichtig ist, dass Ausbilder die Einträge regelmäßig prüfen und bestätigen, nicht die Form der Unterschrift.

Wo wird festgelegt, ob das Berichtsheft digital geführt wird?

Im Ausbildungsvertrag. § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 12 BBiG verlangt, dass die Form des Ausbildungsnachweises dort steht. Bei bestehenden Verträgen lohnt vor der Umstellung ein Blick in die vereinbarte Form. Wie eine Änderung zu dokumentieren ist, beantwortet Ihre zuständige Kammer.

Ist ein digitales Berichtsheft für Azubis kostenlos?

Ja. Ausbildende stellen Ausbildungsmittel kostenlos zur Verfügung (§ 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG). Die BIBB-Empfehlung nennt dabei ausdrücklich Nachweishefte, Formblätter und IT-Programme.

Wird das Berichtsheft in der Prüfung bewertet?

Nein. Laut Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses wird der Ausbildungsnachweis in Zwischen- und Abschlussprüfungen nicht bewertet. Sieht die Ausbildungsordnung oder die Kammer es vor, muss er aber zur mündlichen Prüfung mitgebracht und dem Prüfungsausschuss vorgelegt werden.

Darf ich das Berichtsheft mit KI schreiben?

Der Nachweis ist nach der BIBB-Empfehlung von Auszubildenden selbständig zu führen, und der Ausbilder bestätigt Richtigkeit und Vollständigkeit. KI kann helfen, eigene Stichpunkte zu ordnen. Die Inhalte müssen aber die tatsächlich erledigten Tätigkeiten wiedergeben, und Betriebsgeheimnisse gehören nicht in öffentliche Chatbots. Im Zweifel klären Sie die Regeln mit Ausbilder und Kammer.